Sonntag, 3. Juli 2016

Bloghop - Embossing Punch Technique

Hallo ihr Lieben!

Herzlich willkommen zum Technik - Blog Hop.*
Vielleicht startest du hier oder du kommst von Conny. Jedenfalls darfst du es dir mit einem Kaffee vor deinem Bildschirm bequem machen und jetzt einfach lesen und genießen, denn es sind sage und schreibe 28 Beiträge, die zusammen gekommen sind! Unten habe ich noch ein Mal alle Teilnehmerinnen aufgelistet.

Die Technik, die ich vorstellen möchte, heißt Embossing Punch Technique. Folgende Karte ist mit dieser Technik entstanden.



Und eine Männerversion habe ich auch noch gemacht.



Das Prinzip ist einfach: Du stanzt dein Wunschmotiv (hier: Designeretikett oder Schmetterling) mehrere Male in der gleichen Farbe wie die Grundkarte aus (hier: weiß) und klebst es anschließend auf. Das sieht ein bisschen so aus, als wäre das Papier mit einem Prägefolder geprägt worden. Daher auch der Name der Technik. (Embossing = Prägen, Punch = Stanze --> "Prägen mit der Stanze")

Ein paar kleine Tipps und Tricks dazu möchte ich dazu aber noch loswerden.

1. Man kann natürlich die Motive auch überstehen lassen und am Ende das Überschüssige einfach wegschneiden.



Das wirkt dann auch ein wenig so aus, als würde man nur einen Ausschnitt des Ganzen sehen. Die Illusion, dass da noch mehr wäre, wenn nicht an dieser Stelle die Karte zu Ende wäre, gefällt dem menschlichen Gehirn einfach. Das Auge möchte getäuscht werden. :-)



2. Das Motiv muss nicht unbedingt vollständig sein (z.B. wenn das Papier nur FAST groß genug ist). In dem Fall klebt man es einfach an den Rand...



3. Auch kleine Reste können verwertet werden.

 

Sie werden dann direkt an den Rand geklebt, und zwar so, dass man nachher nichts mehr abschneiden muss.

 

4. Man kann dabei auch schon beim stanzen planen, wie man es später aufkleben will.



5. Es ist hilfreich, wenn die Seite, die nachher direkt an den Rand geklebt wird, bereits gerade ist. Dann muss man nachher nichts mehr abschneiden/ begradigen.



So sieht die fertig geklebte Vorderseite der Karte aus.



6. Die überstehenden Teile lassen sich von der Rückseite aus leichter so schneiden, dass es auf der Vorderseite gerade ist und gut aussieht.



Einen von den Schmetterlingen habe ich mir dann ausgesucht und einen weiteren darauf geklebt. Diesmal mit Stempel!



Dazu noch ein paar Papierstreifen, etwas Band, ein Sprüchlein, ein paar Perlen. Fertig!
Und da: er fliegt!



Auch die Männerkarte braucht nicht viel bis zur Vollendung.



Erst als ich fertig war, ist mir aufgefallen, dass diese Stanze ja leider nicht mehr erhältlich ist. Aber die Technik funktioniert natürlich auch mit allen anderen Stanzen/ Framelits/ Thinlits!



7. Eine letzte Bemerkung am Rande (und das gilt nicht nur für diese Technik, sondern ganz allgemein): Man kann den Effekt noch verstärken, indem man beim Stanzen und Kleben die Faserrichtung des Papiers beachtet.



Wenn ich hier also den Streifen von oben in die Stanze schiebe und dann den Schmetterling gerade aufklebe, sieht es noch "echter" aus, weil die Faserrichtung der Karte und des Stanzteils die gleiche ist. Damit sieht die Karte definitiv aufgeräumter aus!
Würde ich von links nach rechts arbeiten (was sich bei so einem Papierstreifen ja eigentlich eher anbietet), hätten die Stanzteile alle eine andere Faserrichtung als die Karte, jedenfalls in meinem Fall.
Bei der Männerkarte mit dem Designeretikett habe ich die Faserrichtung beibehalten. Ich behaupte, das sieht besser aus... (Dies zu fotografieren ist allerdings nahezu unmöglich, man kann es also auf den Bildern nicht erkennen.)

Wenn dir meine Karte/ Erklärung/ Technik/... gefallen hat, freue ich mich sehr über deinen Kommentar! Und wenn du sie nachbastelst, bin ich auch gespannt auf deine Version!

So, jetzt wünsche ich allen Leserinnen eine angenehme Weiterreise zu Angelika, die uns die Bleichtechnik vorstellt und sende

kreative Grüße!
M@ggie

PS: Ich mache mit der Schmetterlingskarte mit bei der aktuellen Challenge von kreativ durcheinander:
http://kreativ-durcheinander.blogspot.de/2016/06/13-lass-die-schmetterlinge-fliegen.html


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* Blog Hop: Mehrere Teilnehmerinnen beschreiben eine Technik, stellen den Blogbeitrag gleichzeitig online und verlinken sich gegenseitig. So kann man von einem Blog zum anderen hüpfen und dabei viele Ideen sammeln.

Die Teilnehmerinnen:
(bitte sei so gut und sage mir Bescheid, wenn dir ein Link begegnet, der defekt ist oder nicht auf die richtige Seite führt)

Kerstin Cornils - Faux Seersucker Technique
Christiane Heinrich - Faux Patina Technique
Sandra Slimak - Glitter Windows
Gesche Preißler - Schüttelkarten
Britta Timm - Josephs Coat Technique
Daniela Kröpfl - Fine Tip Glue Pen Masking Technique
Mona Marquardt - Maskentechnik
Angela Köber - Stempeln auf Kerze
Stefanie Seyfried - Kullerkarte
Siggi Wille - Stenciling (kein Beitrag bisher)
Kerstin Put - Aquarelltechnik
Susanne Schöder - Bokeh Technik
Claudia Christensen - Rasierschaumtechnik
Mandy Grobosch - Embossing Technik
Conny Pfister - Floating Reinker Technique
Margarete Pätkau - Embossing Punch Technique -----> hier bist du gerade
Angelika Schmitz - Bleichtechnik
Claudia Giesen - Schüttelkarte
Petra Wenninger - Chipboard Technique
Sabine Brandes - Faux Quilt Card Technique
Helke Schmal - Emboss Resist Technique
Aline Felger - Schablonentechnik (Beitrag fehlt bisher)
Beate Spuhler - Wackelkarte
Claudia Bieg - Brayertechnik mit Farbverlauf und Netztechnik
Nicole Pfeifer-Schwinlin - Two Tir Eclipse Technique
Michaela Keller - Faux Laser Cut Technique
Daniela Schulz - Briefmarken Technik (Beitrag fehlt bisher)
Ingrid Burow - Puzzle Piece Resist Technique